Winkelluftschutzturm

 

Diese Bauart Luftschutzbunker wurde nach seinem Konstrukteur Leo Winkel (1885 – 1981) benannt. Im Volksmund auch Zuckerhut-Bunker genannt, fand man diese vor allen in Industriegebieten. Seine Vorteile bestanden darin, dass selbst bei einem Volltreffer die Sprengbomben an der Spitze abglitten und erst am Boden detonierten. Die Nachteile bestanden bei dieser Bauart in den relativ hohen Baukosten, dem kleinen Treppenhaus, das nur einen kleinen Durchsatz an Menschen ermöglichte und es unmöglich war, diese Bauwerke vernünftig zu tarnen.

Technische Daten:

  • Baugenehmigung: 17.04.1940
  • Bauausführung: bis Juli 1940
  • Eingänge: 4
  • Schutzplätze: 518 ohne Personal (628max.)
  • Höhe: 29m
  • Durchmesser: 18,60m mit Sockel, 14,60m ohne Sockel
  • Anzahl der Wendel: 8
  • Wandstärke Sockel: 2,70m
  • Wandstärke Eingang: 1,90m
  • Wandstärke Spitze: 1,50m (1,10m Ventilatorraum)