{"id":396,"date":"2016-12-13T17:49:20","date_gmt":"2016-12-13T16:49:20","guid":{"rendered":"http:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/?page_id=396"},"modified":"2025-06-06T18:00:11","modified_gmt":"2025-06-06T16:00:11","slug":"infanteriewerk-haut-poirier","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/infanteriewerk-haut-poirier\/","title":{"rendered":"Infanteriewerk Haut-Poirier (Petite Ouvrage 0220)"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff9900;\">Infanteriewerk Haut-Poirier (Petite Ouvrage 0220)<\/span><\/h1>\n<p>Zehn Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Saareguemines in der N\u00e4he des Dorfes Achen befindet sich das Infanteriewerk Haut-Poirier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-398\" src=\"http:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/werksplan_haut_poirier.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/werksplan_haut_poirier.jpg 630w, https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/werksplan_haut_poirier-300x237.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hauptmann Gambotti unterstanden hier 162 Mann des 133.RIF. Statt einem Infanteriewerk mit drei Bunkern und einem Eingang in reduzierter Form (Bunker 4) bzw. Notausgang war an seiner Stelle eigentlich ein Artilleriewerk mit neun Bunkern geplant. Aus Kostengr\u00fcnden wurde dieses urspr\u00fcngliche Ziel nicht umgesetzt. Der Haut-Poirier und f\u00fcnf weitere Kasematten wurden 1940 dem Festungsabschnitt Saar angegliedert.<\/p>\n<p>Nach dem Durchbruch der deutschen 1. Armee an der Saar am 15. Juni 1940 st\u00f6\u00dft diese auf der linken Seite nach Osten und greift das Infanteriewerk von hinten an. Die Infanteriebewaffnung des Haut-Poirier und die mangelnde Artillerieunterst\u00fctzung f\u00fchrten dazu, dass sich die Besatzung am 21. Juni ergeben musste. Zu diesem Zeitpunkt waren auf franz\u00f6sischer Seite 3 Soldaten in Bunker 3 bei Angriffen mit 15 cm Granaten gefallen. Bei den K\u00e4mpfen wurde das Werk schwer besch\u00e4digt. Granateinschl\u00e4ge sind noch heute in den Kuppeln des Haut-Poirier zu sehen. Nach dem Krieg setzte die Armee das Werk wieder instand, die Bunker wurden neu betoniert. 1970 dann gab die Armee das Werk auf.<br \/>\nHeute ist der Haut-Poirier in einem traurigen Zustand. Das Werk ist seines Inventars beraubt verw\u00fcstet und verschlammt, aber inzwischen verschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ger\u00fcchten zur Folge sollen die immer noch sch\u00f6nen Fassaden des Werkes in Zukunft renoviert werden und als Denkmal dienen. Der innere Bereich wird dem Maginot-Interessierten jedoch nicht mehr zug\u00e4nglich sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infanteriewerk Haut-Poirier (Petite Ouvrage 0220) Zehn Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Saareguemines in der N\u00e4he des Dorfes Achen befindet sich das Infanteriewerk Haut-Poirier. &nbsp; &nbsp; Hauptmann Gambotti unterstanden hier 162 Mann des 133.RIF. Statt einem Infanteriewerk mit drei Bunkern und einem Eingang in reduzierter Form (Bunker 4) bzw. 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