{"id":450,"date":"2016-12-13T18:43:25","date_gmt":"2016-12-13T17:43:25","guid":{"rendered":"http:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/?page_id=450"},"modified":"2025-06-06T14:27:22","modified_gmt":"2025-06-06T12:27:22","slug":"batterie-todt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/batterie-todt\/","title":{"rendered":"Batterie Todt"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff9900;\">Batterie Todt<\/span><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in der N\u00e4he von der Ortschaft Haringzelle gelegene Batterie &#8222;Siegfried&#8220; wurde nach dem Tode des Ingenieurs Fritz Todt in Batterie &#8222;Todt&#8220; umbenannt. Diese Batterie war die zweitgr\u00f6\u00dfte des Atlantikwalls und geh\u00f6rte zur MAA 242.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchsommer des Jahres 1940 wurde mit dem Bau begonnen. Obwohl die Fertigstellung erst im November 1942 stattfand, wurden bereits im Herbst des Jahres 1941 die ersten Sch\u00fcsse abgegeben.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-452 aligncenter\" src=\"http:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/batterie_todt_alt.jpg\" alt=\"\" width=\"458\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/batterie_todt_alt.jpg 458w, https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/batterie_todt_alt-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Nationales Canadisches Archiv<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vier Kasematten waren mit Gesch\u00fctzen des Kalibers 38cm bewaffnet. Mit einer Reichweite von 48000 Metern konnten somit Offensivgefechte gegen das englische Festland gef\u00fchrt werden. Bei den Gesch\u00fctzen handelte es sich um Schiffskanonen vom Typ C\/34 &#8222;Siegfried&#8220; mit einer Rohrl\u00e4nge von 19630 mm zu je 105 Tonnen, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr Schlachtschiffe der &#8222;Bismarck-Klasse&#8220; von der Friederich Krupp AG in Essen konstruiert wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gesch\u00fctzkasematten bestehen aus zwei Hauptteilen. Dem Kampfraum mit einem Durchmesser von 25 Metern und einer H\u00f6he von 15 Metern, sowie dem seitlich angeordnetem Eingangsblock mit den beiden Munitionsr\u00e4umen. Im Untergescho\u00df des Eingangsblockes befanden sich die Zimmer des wachhabenden Offiziers, die Bereitschaftsr\u00e4ume der Mannschaft und der Maschinenraum. In diesem wurde die n\u00f6tige Energie zum Drehen des Gesch\u00fctzturmes, zum Heben und Senken des Rohres und zum Beleuchten der Anlage produziert. Die Unterk\u00fcnfte der Soldaten befanden sich au\u00dferhalb der vier T\u00fcrme. Der Schusswinkel der Kasematten betrug 120\u00b0. Sie waren mit der am Atlantikwall \u00fcblichen &#8222;Todt-Scharte&#8220; versehen.&nbsp; Diese wurden w\u00e4hrend des Krieges von riesigen Stahlplatten verschlossen, die nur den H\u00f6hen- und Seitenbereich der Kanone offen lie\u00dfen. In die beiden an der Seite des Kampfraumes angeordneten Munitionsr\u00e4umen gelangt man von der R\u00fcckseite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Verladung und den Transport der Munition bediente man sich eines Flaschenzuges. Durch Wand\u00f6ffnungen gelangte die Munition von den Kammern zum Gesch\u00fctz. Auf den D\u00e4chern der Kasematten wurden nachtr\u00e4glich Flakst\u00e4nde und Wachposten eingerichtet, um verst\u00e4rkten Schutz zu gew\u00e4hrleisten. Zu diesen Posten f\u00fchrten seitlich angebrachte Treppen. An den Kasematten 2 und 4 kann man diese heute noch sehen, die Treppen wurden jedoch zerst\u00f6rt. Zur Verteidigung gegen Luftangriffe dienten zahlreiche 20 mm und 37 mm Gesch\u00fctze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-453 aligncenter\" src=\"http:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/batterie_todt_alt2.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/batterie_todt_alt2.jpg 320w, https:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/batterie_todt_alt2-300x290.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Quelle: Privat Archiv<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Feuerleitstand der Batterie befand sich westlich der Anlage und war mit Radar ausgestattet. Der Beobachtungsstand befand sich am Cap Blanc-Nez. Seit dem 19.September des Jahres 1944 war die Anlage heftigen Bombenangriffen und seeseitigem Beschuss ausgesetzt. Am 29. September wurde die Batterie von einem schottischen Regiment eingenommen. Selbst am Tag der Einnahme feuerten die 38 cm Gesch\u00fctze noch letzte Salven auf das englische Festland und erzielten Treffer in Dover und Folkestone.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute ist Turm 1 ein Museum. Die Teile der Anlage, die frei begehbar sind, befinden sich in einem furchtbaren Zustand. Bei unserem Besuch mussten wir feststellen, dass die Wandmalereien aus damaliger Zeit, neuzeitlichen bunten Schmierereien weichen mussten. Scheinbar scheint auch die &#8222;Sprayerszene&#8220; einem Wandel unterworfen zu sein, da der alte &#8222;Ehrenkodex&#8220; antikes und einmaliges nicht zu &#8222;\u00fcberarbeiten&#8220;, wohl verblasst ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtiger Hinweis<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-315 alignleft\" src=\"http:\/\/deep-darkness.org\/wpdeepdarkness\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symbol.gif\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"128\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Bilderserie sind teilweise verfassungsfeindliche Symbole zu sehen. Wir weisen darauf hin, dass wir dies nur hier ver\u00f6ffentlichen gem\u00e4\u00df \u00a786 und \u00a786a StGB, insbesondere Bezug nehmend auf Absatz (3), ausschlie\u00dflich den Zwecken der staatsb\u00fcrgerlichen Aufkl\u00e4rung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der Aufkl\u00e4rung oder Berichterstattung \u00fcber die Vorg\u00e4nge des Zeitgeschehens, Vorstellung zeitgen\u00f6ssischer Kunst, Bildmaterial oder der milit\u00e4rhistorischen und wissenschaftlichen Forschung. Sie dienen keinesfalls der Verherrlichung verfassungswidriger Symbole und\/oder Organisationen!<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Batterie Todt &nbsp; Die in der N\u00e4he von der Ortschaft Haringzelle gelegene Batterie &#8222;Siegfried&#8220; wurde nach dem Tode des Ingenieurs Fritz Todt in Batterie &#8222;Todt&#8220; umbenannt. 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